
Geschichte
Bereits im Altertum wurde die Schröpftechnik eingesetzt. Die Theorie der Technik leitet sich aus dem Begriff «Humoralpathologie» ab, welches als Ursache von Krankheiten ein «Überfluss» an schlechten Säften (humores) im Körperinneren definierte. Diese schlechten Säfte sollten mit den Schröpfgläsern herausgesaut werden.
Behandlungsablauf
Beim Schröpfen wird mit sogenannten Schröpf-Gläsern gearbeitet. Diese werden erwärmt und auf der Haut aufgesetzt. So erzeugen sie ein Vakuum. Diese kann auch durch spezielle Schröpf-Köpfe mit einer Vakuum-Pumpe erfolgen.
Das Vakuum soll dazu führen, dass Schadstoffe über die Haut aus dem Körper ausgeleitet werden. Schröpfen zählt zu den sogenannten «Ausleitenden Verfahren».
Wirkungsweise
Das Schröpfen wirkt auf verschiedene Arten:
- Anregen der Durchblutung
- Durchblutungsstörungen
- Gelenkbeschwerden
- Magen- Darmbeschwerden
- Verdauungsstörungen
- Blasenfunktionsstörungen
- Stress
- Kopfschmerzen
- Wechseljahrbeschwerden
- usw.
An den behandelten Stellen können Hämatome (blaue Flecken) entstehen, die sich jedoch in den darauffolgenden Tagen wieder zurückbilden.


